Ein langer Weg

Mit dem Schreiben anzufangen, ist das Eine. Aber das Geschriebene dann auch zu veröffentlichen, etwas ganz anderes.

Es gibt einige Möglichkeiten seine Werke auf die Reise zu schicken. Ich habe wahnsinnig viel im Internet recherchiert und mich letzendlich dagegen entschieden Verlage und Literaturagenten anzuschreiben.

Ich habe noch nie irgendetwas veröffentlicht und bin absolut unbekannt in der Branche. Warum also sollte sich gleich ein Verlag für mein Buch interessiern?

Natürlich hatte ich auch Angst davor abgelehnt zu werden, wer hat das nicht.

Deshalb habe ich, nachdem mein erstes Buch fertig war, erst mal mein Umfeld ins Boot geholt. Sie sollten meine ersten Opfer und auch meine ersten Kritiker werden.

Mein Gott haben mir die Knie geschlottert. Was würden sie sagen? Wie finden sie meine liebgewonnenen Charaktere? Was ist wenn sie es nicht mögen? Mir sagen, dass ich es lieber lassen sollte?

Diese Fragen ließen mich kaum schlafen. Bis die ersten Rückmeldungen kamen. Natürlich würden meine Freunde anders Kritik äußern, als es ein völlig Fremder tun würde, aber dennoch würden sie ehrlich sein, dessen war ich mir absolut sicher.

Ihre lieben Worte, die Komplimente, die Begeisterung, das alles hat mich dazu bewegt weiter zu machen. Noch mehr zu schreiben. Mein Herz schlug mir vor Freude bis zum Hals.

Das Gefühl etwas geschaffen zu haben, was anderen Menschen eine Freude bereitet, was sie kurz ihrem Alltag entfliehen lässt, war unbeschreiblich.

Ich wollte noch mehr Menschen erreichen. Natürlich war mir klar, das die Geschmäcker unterschiedlich sind und nicht jeder meine Geschichten lieben wird, aber das Risiko bin ich bereit einzugehen.

Ich möchte die Menschen erreichen, ihren Tag ein bisschen leichter machen. Ich möchte genau das erreichen, was meine Lieblingsautoren mit mir machen. Ich möchte Welten schaffen, die nur dem Leser gehören und bei jedem anders aussehen, die Fantasie anregen und vielleicht ein kleines bisschen in einem Leben verändern, Hoffnung geben und Liebe.

Der Weg ist noch weit, mein erstes Buch noch nicht ganz veröffentlicht, aber ich bin dran und ich werde alles geben.

Vielleicht begleitet ihr mich ja ein Stück.

 

Mady

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